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Wichtige Supermärkte

Der Schweizer Lebensmittelhandel wird vor allem von Migros und Coop geprägt. Migros ist bekannt für ihre Eigenmarken und dafür, keinen Alkohol und keinen Tabak zu verkaufen, während Coop ein vergleichbares Sortiment mit einem breiteren Premium- und Alkoholangebot führt.

Discounter wie Aldi, Lidl und Denner sind wichtig, um Haushaltskosten zu senken. Sie sind bei Grundnahrungsmitteln oft günstiger, bieten aber dennoch gute Qualität. Für Bio- und Premiumeinkäufe greifen viele zusätzlich zu Alnatura oder spezialisierten Delikatessengeschäften.

Die üblichen Öffnungszeiten reichen von Montag bis Samstag. Sonntags sind viele Läden geschlossen, mit Ausnahmen an Bahnhöfen, Flughäfen und in touristischen Gebieten.

Tipps
  • 1.Registrieren Sie sich möglichst sofort für Cumulus und Supercard. Beide Programme sind kostenlos und gehören schnell zum normalen Einkaufsalltag.
  • 2.Aldi und Lidl sind oft am günstigsten für Grundprodukte, während Migros und Coop bei Frischwaren und typisch schweizerischen Produkten meist stärker sind.

Einkaufszentren und Malls

Große Schweizer Einkaufszentren vereinen Mode, Elektronik, Gastronomie und Freizeitangebote unter einem Dach. Bekannte Beispiele sind Sihlcity und das Glattzentrum bei Zürich, Westside in Bern, Balexert in Genf oder die Mall of Switzerland bei Luzern.

Luxusshopping konzentriert sich in Gegenden wie der Bahnhofstrasse in Zürich oder der Rue du Rhône in Genf. Dort finden sich internationale Marken, Schweizer Uhrenhäuser und exklusive Boutiquen.

Für Elektronik und Wohnen sind Namen wie MediaMarkt, Interdiscount, Digitec, IKEA, Pfister, Livique oder Micasa besonders relevant. Physische Showrooms können in der Schweiz hilfreich sein, weil Retouren bei Möbeln und Technik oft umständlicher sind als erwartet.

Tipps
  • 1.Die Ausverkaufsphasen im Januar und Juli bringen in Modehäusern und Warenhäusern oft die stärksten Rabatte.
  • 2.Prüfen Sie vor dem Besuch, ob Ihr bevorzugtes Einkaufszentrum kostenlose Kurzzeitparkplätze oder ÖV-Vergünstigungen anbietet.

Märkte und lokale Geschäfte

Wochenmärkte sind ein wichtiger Bestandteil der Schweizer Einkaufskultur. Dort finden Sie frische Produkte, handwerklich hergestelltes Brot, Blumen, Käse und regionale Spezialitäten direkt von Produzenten.

In ländlichen Regionen sind Hofläden und Selbstbedienungsstände sehr verbreitet. Sie funktionieren oft auf Vertrauensbasis mit Barkasse oder TWINT. Auch Bioläden und Spezialgeschäfte spielen für viele Haushalte eine wichtige Rolle.

Saisonale Märkte haben kulturell einen hohen Stellenwert. Weihnachtsmärkte, Erntefeste oder traditionsreiche Stadtmärkte machen Einkaufen zugleich zu einem sozialen Ereignis.

Tipps
  • 1.Kommen Sie früh auf den Samstagsmarkt, wenn Sie die beste Auswahl und die kürzesten Warteschlangen möchten.
  • 2.Nehmen Sie wiederverwendbare Taschen sowie etwas Bargeld oder TWINT mit, da nicht jeder kleine Stand Karten akzeptiert.

Online-Shopping

Im Schweizer Onlinehandel dominieren Digitec/Galaxus, aber auch Migros Online, Coop@Home oder Brack spielen eine große Rolle für Elektronik, Lebensmittel und Haushaltswaren.

Bestellungen aus dem Ausland sind zwar üblich, können jedoch Zoll- und Mehrwertsteuerkosten auslösen. Vor dem Kauf sollten Sie immer Importgrenzen, Versandkosten und Rückgabebedingungen prüfen.

Für Secondhand-Käufe sind Ricardo, Tutti, Facebook Marketplace und Brockenhäuser besonders wichtig. Gerade beim Einrichten einer Wohnung lassen sich so viel Geld und Ressourcen sparen.

Tipps
  • 1.Prüfen Sie vor einer Auslandsbestellung, ob es eine Schweizer Version des Händlers gibt. Das spart oft Zollprobleme und vereinfacht Rücksendungen.
  • 2.Secondhand-Plattformen sind eine der besten Möglichkeiten, die Einrichtungskosten in einer neuen Wohnung spürbar zu senken.

Spartipps und Rabatte

Obwohl die Schweiz teuer ist, nutzen viele Einwohner praktische Sparstrategien. Grenznahe Einkäufe in Deutschland, Frankreich oder Italien sind für manche Haushalte weiterhin attraktiv, weil Lebensmittel und Alltagsprodukte dort günstiger sein können.

Treueprogramme wie Cumulus oder Supercard sind wichtiger, als viele Neuankömmlinge zunächst denken. In Kombination mit Aktionen und Partnerprogrammen ergeben sich übers Jahr durchaus spürbare Einsparungen.

Auch Tagesdeals, Reduktionsregale, Too Good To Go und Preisvergleichsseiten wie Toppreise helfen, die Lebenshaltungskosten zu senken, ohne das eigene Einkaufsverhalten komplett ändern zu müssen.

Tipps
  • 1.Schauen Sie abends gezielt in die Reduktionsregale. Schweizer Läden senken Preise bei Produkten mit kurzem Datum oft stark.
  • 2.Nutzen Sie vor dem Wocheneinkauf Apps oder Prospekte der Supermärkte. Viele Aktionen sind gut planbar.

Gastronomie und Restaurants

Die Schweizer Gastronomie spiegelt die Mehrsprachigkeit und internationale Offenheit des Landes wider. Klassiker wie Fondue, Raclette, Rösti oder Zürcher Geschnetzeltes sind weiterhin präsent, gleichzeitig bieten vor allem Städte eine große internationale Vielfalt.

Restaurantbesuche sind im internationalen Vergleich teuer. Deshalb nutzen viele Menschen im Alltag Mittagsmenüs, Mensen, Betriebskantinen oder Take-away-Angebote für günstigere Mahlzeiten unter der Woche.

Trinkgeld fällt meist moderat aus, da der Service bereits im Preis enthalten ist. Für beliebte Lokale lohnt sich eine Reservation, und es ist nicht ungewöhnlich, dass Restaurants zwischen Mittag und Abend schließen oder einen festen Ruhetag haben.

Tipps
  • 1.Wählen Sie wenn möglich das Tagesmenü. Es ist oft die günstigste Art, ein Restaurant in der Schweiz auszuprobieren.
  • 2.Wenn Ihr Arbeitgeber Lunch-Check oder ähnliche Verpflegungsleistungen anbietet, nutzen Sie sie konsequent. Viele Lokale akzeptieren sie.