Jobs in der Schweiz
Stellenangebote der größten Jobplattformen des Landes, an einem Ort gesammelt und nach Ort und Branche sortiert. · jobs.ch · jobup.ch · jobscout24.ch
2.661 offene Stellen
Technische:r Leiter:in Elektrosicherheit + Installation (60-100%)

Montagetechniker/-in Service in Köniz (80-100%)
Automobilmechatroniker/ Automobildiagnostiker (m/w/d) 80-100%
Sales- / Business Development Manager ? Labor-Kühlgeräte (m/w) 100%

Techniker Produktions- und Industrialisierungsprozesse h* (80 - 100%)

Elektrokonstrukteur EPLAN 100% (a)

Brandschutzingenieur / Junior Brandschutzingenieur 80 - 100% (a)

Konstrukteur als Design Engineer – Industrialisierung, Toleranzmanagement & technische Produktdokumentation h* (80 - 100%)
Sales- & Project Manager (w/m/d) 80 - 100 %
Sales Funnel Manager (w/m/d) 100 %
Servicetechniker:in 100 % (Innen- und Aussendienst)


Polymechaniker*in Musterbau (80-100%)

Servicetechniker Ostschweiz 100% (m/w/d)

Automatiker 80-100% (m/w/d)

Servicetechniker 100% (m/w/d)
Junior Product Compliance & Test Specialist (w/m/d) 80-100 %

Polymechaniker/in mit Zusatzfunktion Berufsbildner/in (m-w), 100%

Polymechaniker/in (m - w), 100% im 2-Schichtbetrieb

Architekt:in als Projektleitung Bauherr (70-100%)
Schichtleitung mit Zusatzfunktion Service & Administration 80-100% (m/w/d)

Zeichner/in EFZ Fachrichtung Architektur 80-100%
Projektleitung (m/w/d) 80 - 100%

Architekt*in / Projektleiter*in 80-100%
Zeichner EFZ Architektur (m/w/d) 80 - 100%
Baumaschinen- oder Landmaschinenmechaniker als Stellvertretung der Werkstattleitung (100%)

Lektorat und Korrekturlesen auf Englisch
Zertifizierte Lektoren korrigieren eine Abschlussarbeit, eine Bewerbung oder ein Anschreiben, die in einer zweiten Sprache verfasst sind. Preisschätzung in Minuten, der Dienst besteht seit 1997.
Überprüfen Sie den PreisÜberblick über den Schweizer Arbeitsmarkt
Die Schweiz hat traditionell eine niedrige Arbeitslosenquote. Die Wirtschaft wird stark von Finanzdienstleistungen, Pharma, Industrie, Technologie und internationalen Organisationen getragen. Wichtige Arbeitsmarktzentren sind Zürich, Genf, Basel und Zug.
Zu den wichtigsten Stellenportalen gehören jobs.ch, Indeed.ch, Jobup.ch, LinkedIn und die kantonalen RAV-Angebote. Bei internationalen Unternehmen lohnt sich zusätzlich ein Blick auf die jeweiligen Karriereseiten. Personalvermittler wie Michael Page, Robert Half, Adecco oder Hays sind in vielen Branchen aktiv.
Der Schweizer Arbeitsmarkt legt großen Wert auf Qualifikationen, Berufserfahrung und Sprachkenntnisse. In der Deutschschweiz verlangen viele Stellen mindestens solide Deutschkenntnisse, während in internationalen Unternehmen oder in der Romandie häufiger Englisch oder Französisch ausreichen. Networking spielt eine besonders große Rolle, da zahlreiche Positionen über persönliche Kontakte besetzt werden.
- 1.Besuchen Sie Branchentreffen und Networking-Events. Viele Stellen in der Schweiz werden über persönliche Netzwerke besetzt.
- 2.Richten Sie Job-Benachrichtigungen auf mehreren Plattformen ein und bewerben Sie sich möglichst früh auf neue Ausschreibungen.
Arbeitsbewilligungen und Vorschriften
EU- und EFTA-Bürger dürfen dank der Personenfreizügigkeit grundsätzlich in der Schweiz arbeiten. Sie können ihre Stelle antreten und gemeinsam mit dem Arbeitgeber die passende Aufenthaltsbewilligung beantragen. Der Prozess ist in vielen Fällen vor allem administrativ.
Für Drittstaatsangehörige gelten strengere Anforderungen. Der Arbeitgeber muss nachweisen, dass keine geeignete Person aus der Schweiz oder dem EU/EFTA-Raum verfügbar ist. Zudem müssen Lohn und Arbeitsbedingungen den lokalen Standards entsprechen. Arbeitsbewilligungen für Nicht-EU-Bürger unterliegen Jahreskontingenten, und die Bearbeitung kann mehrere Monate dauern.
Das Schweizer Arbeitsrecht gewährt Arbeitnehmenden einen soliden Schutz. Je nach Branche beträgt die reguläre Arbeitszeit typischerweise 42 bis 45 Stunden pro Woche. Es bestehen Mindestansprüche auf Ferien, Kündigungsfristen und teilweise auf einen 13. Monatslohn, der zwar nicht gesetzlich vorgeschrieben, aber in vielen Branchen üblich ist.
- 1.Fachkräfte aus Drittstaaten haben in gefragten Bereichen wie IT, Pharma oder Finanzen die besten Chancen auf eine Bewilligung.
- 2.Ihr Arbeitgeber erledigt meist den größten Teil des Verfahrens, sollte den Prozess aber früh genug starten.
Tipps für Lebenslauf und Bewerbung
Ein Schweizer Lebenslauf unterscheidet sich in einigen Punkten von Bewerbungsstandards anderer Länder. Üblich sind zwei bis drei Seiten mit professionellem Foto, persönlichen Angaben, Ausbildung, Berufserfahrung in umgekehrt chronologischer Reihenfolge, Sprachkenntnissen mit Niveauangaben und IT-Kenntnissen. Referenzen werden häufig am Ende aufgeführt.
Das Motivationsschreiben ist ein wichtiger Bestandteil der Bewerbung. Es sollte auf die konkrete Stelle zugeschnitten sein, Ihr Verständnis für das Unternehmen zeigen und begründen, weshalb Sie gut passen. Üblicherweise ist es formell gehalten, etwa eine Seite lang und in der Sprache des Stelleninserats verfasst.
Arbeitszeugnisse spielen in der Schweiz eine besonders große Rolle. Arbeitgeber sind verpflichtet, auf Verlangen ein aussagekräftiges Zeugnis auszustellen, das Funktion, Aufgaben, Leistung und Verhalten beschreibt. Wer aus dem Ausland kommt, sollte möglichst vergleichbare Referenzschreiben früherer Arbeitgeber vorlegen und diese bei Bedarf übersetzen lassen.
- 1.Ein professionelles Bewerbungsfoto ist in der Schweiz nach wie vor sehr üblich und wird oft erwartet.
- 2.Geben Sie Ihren Aufenthalts- oder Bewilligungsstatus an, damit Ihr Arbeitsrecht in der Schweiz sofort ersichtlich ist.
Freelancing in der Schweiz
Selbständigkeit wird in der Schweiz oft zunächst als Einzelfirma organisiert. Ab einem Jahresumsatz von CHF 100'000 werden Handelsregistereintrag und Mehrwertsteuerpflicht relevant. Auch darunter kann eine Eintragung für Seriosität sinnvoll sein. Zusätzlich müssen Sie sich bei der AHV-Ausgleichskasse als selbständig anmelden und Ihre Unfallversicherung sowie Vorsorge eigenständig organisieren.
Die Abgrenzung zwischen Anstellung und Selbständigkeit wird in der Schweiz streng geprüft. Um als selbständig zu gelten, sollten Sie mehrere Auftraggeber haben, ein eigenes Unternehmerrisiko tragen, eigene Arbeitsmittel einsetzen und Ihre Arbeit frei organisieren. Wird ein Freelance-Modell als Scheinselbständigkeit eingestuft, drohen Nachzahlungen und weitere Konsequenzen für beide Seiten.
Als Selbständiger zahlen Sie Sozialbeiträge selbst, organisieren Ihre Kranken- und Unfallversicherung eigenständig und können freiwillig in die Säule 3a einzahlen. Es ist sinnvoll, einen spürbaren Anteil des Einkommens für Steuern und Sozialabgaben zurückzustellen.
- 1.Eröffnen Sie von Anfang an ein separates Geschäftskonto, damit private und geschäftliche Finanzen sauber getrennt bleiben.
- 2.Nutzen Sie Schweizer Rechnungssoftware wie Bexio oder Klara, die QR-Rechnungen und Mehrwertsteuerprozesse korrekt abbildet.
Ein Unternehmen in der Schweiz gründen
Die Schweiz zählt regelmäßig zu den wirtschaftsfreundlichsten Standorten der Welt. Die häufigsten Rechtsformen sind die GmbH und die AG. Für viele kleine und mittlere Unternehmen ist die GmbH wegen der beschränkten Haftung, des vergleichsweise moderaten Mindestkapitals und der Flexibilität besonders geeignet.
Zur Gründung gehören die Wahl eines eindeutigen Firmennamens, die Erstellung der Statuten, die Einzahlung des Kapitals, die öffentliche Beurkundung und der Eintrag ins Handelsregister. Je nach Kanton und Komplexität dauert der Prozess oft einige Wochen und verursacht Notariats-, Register- und Beratungskosten.
Die Unternehmenssteuern unterscheiden sich stark zwischen den Kantonen. Nach der Gründung müssen Buchhaltung, gegebenenfalls die Mehrwertsteueranmeldung sowie die Anmeldung von Mitarbeitenden bei Sozialversicherungen und Unfallversicherung organisiert werden.
- 1.Ein Treuhänder oder Gründungsberater kann bei der Firmengründung viel Zeit sparen und teure Fehler vermeiden.
- 2.Viele Kantone bieten Startup-Förderprogramme, vergünstigte Co-Working-Angebote, Mentoring oder subventionierte Beratungen an.
Networking und Fachveranstaltungen
Berufliches Networking ist in der Schweiz zentral für Karriereentwicklung und Geschäftsanbahnung. Plattformen wie LinkedIn werden intensiv genutzt, gleichzeitig sind persönliche Treffen, Business Breakfasts und Branchenkonferenzen in fast allen größeren Städten wichtig.
Jede größere Stadt hat ihre eigene Networking-Kultur. In Zürich treffen sich viele Fachleute in Innovations- und Co-Working-Räumen, in Genf spielt die internationale Organisationen- und NGO-Welt eine wichtige Rolle, und in Basel ist die Life-Sciences-Szene besonders stark vernetzt.
Für Gründerinnen und Gründer gibt es zahlreiche Accelerator-, Inkubator- und Wettbewerbssysteme. Programme wie Venture Kick, Swiss Startup Factory oder Hochschulinitiativen bieten Zugang zu Investoren, Mentoren und unternehmerischen Netzwerken.
- 1.Internationale Communities und Expats-Netzwerke sind besonders wertvoll, wenn Sie neu in der Schweiz sind und Kontakte aufbauen möchten.
- 2.Besuchen Sie Karrieremessen und branchenspezifische Veranstaltungen, wenn Sie aktiv auf Stellensuche sind.
Verwandte Leitfäden
Schritt-für-Schritt-Leitfäden zu diesem Thema in der Schweiz.